EWR 8 (2009), Nr. 1 (Januar/Februar)

Tanja Betz
Ungleiche Kindheiten
Theoretische und empirische Analysen zur Sozialberichterstattung über Kinder
Weinheim/München: Juventa 2008
(417 S.; ISBN 978-3-7799-1544-7; 32,00 EUR)
Ungleiche Kindheiten Die Autorin des vorgelegten Bandes zum Stand und zu den Desiderata einer kindbezogenen Sozialberichterstattung (SBE) in Deutschland macht bereits im ersten Kapitel ihrer vom Fachbereich Pädagogik der Universität Trier angenommenen Dissertation deutlich, worum es ihr geht: Die Entwicklung eines systematischen und ungleichheitstheoretisch fundierten Forschungsprogramms zur gesellschaftlichen Dauerbeobachtung von (Grundschul-) Kindern und Kindheit auf nationaler Ebene. Mit einer solchen Stoßrichtung knüpft sie an die seit Ende der 1990er Jahre zu beobachtende Renaissance des Ungleichheitsdiskurses in den Sozialwissenschaften an und erweitert diesen um die Lebenswelt von Kindern. Dabei lenkt sie den Blick auf zwei Ungleichheitsachsen heutigen Kinderlebens, die bislang im sozialen Berichtswesen sowie in den vorliegenden sozialberichterstattungsrelevanten Untersuchungen nicht die ihnen zukommende systematische Berücksichtigung erfahren haben:

Es geht ihr darum, zum einen die soziale Herkunft der Kinder über das Konzept der Milieuzugehörigkeit und zum anderen – als weitere Ungleichheitsachse – die ethnische Zugehörigkeit über das Migrationskonzept als zentrale Bestimmungselemente sozial ungleicher Ausgangslagen von Kindern in den Blick zu nehmen. Diese Zielsetzung verfolgt die vorgelegte Arbeit auf doppelte Weise: einmal zielt sie darauf, die Konzepte soziale Herkunft und Migrationshintergrund theoretisch so zu fundieren, dass sie für eine SBE über Kinder fruchtbar gemacht werden können. Zum anderen legt sie sekundäranalytische Auswertungen des DJI-Kinderpanels vor, mit deren Hilfe die Relevanz der beiden Ungleichheitsachen für die Lebenswelten von Kindern in der deutschen Gegenwartsgesellschaft empirisch aufgezeigt wird.

Dabei geht es der von Tanja Betz geforderten SBE nicht nur darum, Facetten ungleicher Lebenslagen von Kindern lediglich in ihrem quantitativen Ausmaß zu dokumentieren. Vielmehr sei es unverzichtbar, den Forschungsblick auf ungleiche Kindheiten dafür zu sensibilisieren, inwieweit durch spezifische theoretisch-konzeptionelle Zugriffe und empirische Operationalisierungen ihr Gegenstand erst mit hervorgebracht wird. Damit weist Tanja Betz darauf hin, dass eine solche zu etablierende (reflexive) SBE über Kinder an der Konstruktion von ungleichen Kindheiten beteiligt ist und insofern als kinder- und kindheitsbezogenes „doing politics“ wirksam wird.

Nachdem Tanja Betz im ersten Kapitel diese Zielstellungen und einige zentrale Grundannahmen präzise dargelegt hat, wendet sie sich im nachfolgenden Kapitel der berechtigten Frage zu, inwieweit sich der Bedarf nach einer Etablierung einer auf Dauer gestellten SBE über Kinder tatsächlich begründen lässt. Gibt es nicht schon umfangreiche Datenbestände, die – wenn man dies nur wollte – zum Ausgangspunkt politischen Handelns werden könnten? Ist es mittlerweile nicht bereits zu einem Allgemeinplatz geworden, dass die „katholische Arbeitertochter vom Lande“ als Kunstfigur besonderer bildungsbezogener Benachteiligung abgelöst wurde durch den Migrantensohn aus der Großstadt? Haben die umfangreichen Schulleistungsstudien der jüngeren Vergangenheit (TIMSS, IGLU, LAU) nicht bereits dazu geführt, Migrationshintergrund und soziale Herkunft als zentrale Dimensionen von Bildungsungleichheit zu etablieren und hier das Ausmaß an ungleich verteilten Bildungschancen aufzuzeigen? Mit anderen Worten: braucht es weitere Daten und wenn ja, welchen Zuschnitts müssten diese sein, um einer sozialwissenschaftlichen Bearbeitung des Zusammenhangs von sozialer Herkunft, ethnischer Zugehörigkeit und (bildungsbezogenen) Lebensbedingungen von Kindern im Rahmen einer Dauerbeobachtung substanziell neue und tiefer gehende Aspekte abzugewinnen?

In der Abwägung dieser – nicht nur für den vorgelegten Band sondern für die geforderte kindbezogene SBE insgesamt – entscheidenden Frage bezieht sich Tanja Betz zum einen auf die bereits etablierten Bereiche des sozialen Berichtswesens in Deutschland (vor allem auf die von der Bundesregierung in Auftrag gegebenen Bildungs- und Migrationsberichte) und zum anderen auf vorgelegte Studien, die konzeptionell als Kindersurveys angelegt sind. Erstere werden als wichtige Bezugsquellen einer SBE über Kinder identifiziert, wenngleich ihre begrenzte Reichweite darin gesehen wird, dass aus institutioneller Perspektive Schüler und Schülerinnen (und nicht Kinder in ihrer lebensweltlichen Einbettung) untersucht werden. Zudem komme Kindern in der bisherigen SBE (etwa den Familien- und Migrationsberichten) nicht der Stellenwert einer Bevölkerungsgruppe eigenen Rechts zu. Bezogen auf die bisher vorgelegten Kindersurveys arbeitet die Autorin heraus, dass hier zum einen die soziale Herkunft nur sehr unzulänglich operationalisiert und analysiert wurde und die Gruppe der Kinder mit Migrationshintergrund entweder gar nicht oder aber sehr unsystematisch und wenig differenziert als analytische Dimension einbezogen wurde.

Tanja Betz Analysen zeigen als zentrales Desideratum des gegenwärtigen Standes einer SBE über Kinder in Deutschland eine stärkere theoretisch-konzeptuelle ungleichheitstheoretische Fundierung auf. Diese bezieht sich ebenso auf das Fehlen einer systematischen Bezugnahme auf zentrale kindheitssoziologische Debatten über Perspektiven, Kategorien und Klassifikationen von Kindheit wie auf eine unbefriedigende Berücksichtigung ungleichheitstheoretischer Weiterentwicklungen der jüngeren Vergangenheit, die vereinfachende vertikale Ungleichheitsmodelle hinter sich lassen und stattdessen ihr Augenmerk z.B. auf exkludierende Zuschreibungsprozesse richten.

Im Gegensatz zu den bisher vorgelegten einschlägigen – mit Hilfe von repräsentativen Stichproben ungleiche Verteilungen lediglich dokumentierenden – Untersuchungen verfolgt Tanja Betz mit ihrem Zuschnitt einer reflexiven und konzeptbasierten SBE über Kinder den Anspruch, auch die Prozesse der Herstellung, der Reproduktion von Bildungsungleichheit zu berücksichtigen und empirisch zugänglich zu machen. Diese Notwendigkeit wird nicht lediglich als Anspruch formuliert, sondern sorgfältig hergeleitet aus den Begrenzungen älterer Ansätze der Erfassung der sozialen Herkunft (Schichten- und Lebenslagenansätze). Diesen werden die Stärken neuerer lebensstil- und milieubasierter Konzeptionen gegenübergestellt, die in angemessenerer Weise auch horizontale Ungleichheiten des Kinderlebens abzubilden in der Lage sind, aber bislang in der Konzeption von Sozialberichterstattung noch keinen Eingang gefunden haben.

Tanja Betz arbeitet hier vor allem die Vorzüge der Bourdieu´schen Analyseinstrumente heraus und betont als eine ihrer Stärken, dass ungleichheitsrelevante Ausgangslagen nicht einfach nur als vorgegeben konzeptualisiert werden, sondern über spezifische alltagskulturelle Praktiken von den Akteuren auch mit hervorgebracht und legitimiert werden. Ihr gelingt es in überzeugender Weise die Anschlussfähigkeit und Bedeutung zentraler Überlegungen Bourdieus für eine SBE über Kinder herauszuarbeiten. Als ertragreich bewertet die Autorin hier auch den von Grundmann und Mitarbeitern entwickelten Bildungsmilieu-Ansatz, der sich auf die milieuspezifischen Erfahrungsinhalte und Handlungsressourcen auf der Mikroebene ausrichtet und hier eine handlungstheoretische Fundierung des Milieukonzeptes leistet.

Diese theoretischen Standortbestimmungen dienen Tanja Betz als Rüstzeug für die von ihr vorgenommenen sekundäranalytischen Auswertungen des DJI-Kinderpanels, die den zweiten Teil der Arbeit ausmachen. Hier werden in zwei Kapiteln sorgfältig die Daten zu den Chancen und Risiken des Aufwachsens von acht- bis neunjährigen Kindern entlang der Ungleichheitsachsen soziale Herkunft und Migrationshintergrund exploriert. Es findet sich hier eine reichhaltige Befundlage zu der Frage, wie die beiden Achsen über disparate Bildungsbedingungen, Einstellungen zu Bildung und kulturelle Praxis in den unterschiedenen Milieus ungleiche Kindheiten strukturieren.

Der von Tanja Betz vorgelegte Band ist vor allem durch eine sehr systematische und gründliche Arbeitsweise gekennzeichnet, was sich auch an der sehr schlüssigen Struktur der Kapitelfolge erkennen lässt. Die systematisch von der Autorin vorgenommene Einbettung der einzelnen Kapitel in den Gesamtzusammenhang sowie die eingezogenen (Zwischen-) Bilanzierungen ermöglichen auch LeserInnen, die weniger vertraut sind mit Fragen der Sozialberichterstattung in Deutschland, dem Stand der aktuellen Kindheits- und Kinderforschung oder den vorliegenden ungleichheitstheoretischen Ansätzen, eine Lektüre mit großem (Systematisierungs-) Gewinn. Hier spielt nicht nur die (sicherlich in Teilen auch dem Charakter einer Dissertation geschuldeten) Aufbereitung von einschlägigen Grundlagen eine große Rolle, sondern mehr noch der deutlich werdende analytisch-differenzierende Blick, mit dem Tanja Betz diese auf ihr Anliegen – der Entwicklung einer ungleichheitstheoretisch fundierten, dekonstruktiv-reflexiv gewendeten und die (alltags-) kulturelle Praxis berücksichtigenden SBE für Kinder – bezieht.

Trotz dieses sehr positiven Gesamteindrucks seien jedoch abschließend auch einige offen bleibende Fragen angesprochen. Tanja Betz nähert sich ihrem Gegenstand nicht nur auf einer theoretisch-fundierenden konzeptionellen Ebene, sondern erhebt mit ihren empirischen Analysen des DJI-Kinderpanels, das sie als einen „aktuellen empirischen Survey der SBE über Kinder“ (183) begreift, auch den Anspruch, die empirische Umsetzbarkeit einer von ihr geforderten SBE für Kinder aufzuzeigen. Auch wenn die empirischen Kapitel der vorgelegten Arbeit zweifellos eine Fülle interessanter ungleichheitsrelevanter Ergebnisse zu Tage fördern, so besteht ihr Ertrag doch im Wesentlichen im Aufzeigen dieser vielfältigen Aspekte struktureller Benachteiligungen in Abhängigkeit von sozialer Herkunft und ethnischer Zugehörigkeit. Dabei verwendet sie eine Milieu-Operationalisierung, die überraschenderweise hinter der von ihr zuvor herausgearbeiteten Notwendigkeit der Erweiterung alter Schichtkonzepte zurückfällt.

Die nach dem Ausmaß an verfügbarem kulturellen und ökonomischen Kapital unterschiedenen vier Milieu-Gruppen werden nämlich auf der Basis der alten sozioökonomischen Trias Bildung –Beruf(sabschluss) – Einkommen gebildet und in den vorgelegten Analysen als unabhängige Variable eingesetzt. Nimmt man die von der Autorin mit Bezug auf Bourdieu und Grundmann erhobene Forderung nach einem lebensweltlich rückgebundenen und alltagskulturell verankerten Milieubegriff ernst, so läge eine Herausforderung gerade darin, die durch das Kinderpanel bereitgestellten Daten zu spezifischen Handlungsrationalitäten und -befähigungen selbst zu nutzen, um Bildungsmilieus zu bestimmen und hier gerade nicht auf die sozialstrukturell üblichen Verdächtigen bei der Bestimmung der Milieuzugehörigkeit zurückzugreifen. Wenn die kulturelle Alltagspraxis und die über dieses Medium vermittelten Handlungsressourcen als Milieu konstituierend konzeptualisiert werden, wäre es lohnend gewesen etwa mit clusteranalytischen Auswertungsstrategien zu untersuchen, inwieweit sich hier mehr oder weniger homogene Gruppierungen identifizieren lassen, die dann im zweiten Schritt auf ihre sozialstrukturelle Verortung hin untersucht werden könnten.

Zu Recht weist Tanja Betz darauf hin, dass die von ihr ins Zentrum gestellten Ungleichheitsachsen ethnische Zugehörigkeit und soziale Herkunft nicht isoliert betrachtet werden dürfen, sondern – wie ihre sekundäranalytischen Auswertungen des DJI-Kinderpanels zeigen – auf das Engste miteinander verwoben sind. Diese Notwendigkeit der Berücksichtigung der Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Ungleichheit generierenden und aufrecht erhaltenden sozialen Kategorien wird derzeit mit dem Konzept der Intersektionalität theoretisch aufgegriffen und diskutiert. Hier geht es um die Frage, wie sich vor allem gender, class and race/ethnicity wechselseitig verstärken, abschwächen oder auch in ihrer Wirkung und ihren sozialen Folgen verändern können. Vor diesem Hintergrund überrascht es, dass Tanja Betz Geschlecht als relevante Kategorie ungleicher Kindheiten weitgehend ausblendet. Dies betrifft sowohl ihre konzeptionellen Überlegungen im ersten Teil der Arbeit wie auch die von ihr vorgenommenen Auswertungen des Kinderpanel-Datensatzes, die sich nur sehr am Rande auf geschlechtsspezifische Befunde beziehen (die es gleichwohl gibt, wie die vorliegenden Auswertungsbände zum Kinderpanel zeigen). Wenn es der Autorin um die (von einer SBE zu leistenden) internen Differenzierung der „Großgruppe Kinder“ geht, dann ist für die von ihr vorgenommene ungleichheitstheoretische Fundierung der Einbezug der Kategorie Geschlecht unverzichtbar.

Die Daten des DJI-Kinderpanels werden von Tanja Betz erfolgreich genutzt, um die soziale und ethnische Strukturierung von Bildungsbedingungen, kulturellen Praktiken und bildungsrelevanten Habituselementen in den familialen, freizeitbezogenen und schulischen Alltagswelten der Kinder nachzuzeichnen. Wiederholt wird dieser als Panel angelegte Survey als „Startschuss“ für eine SBE über Kinder in Deutschland charakterisiert. Offensichtlich ist der Autorin bewusst, dass diese Untersuchung – so wichtig sie ist – nicht gänzlich den von ihr zuvor ausgearbeiteten Ansprüchen an eine SBE gerecht wird. Hier wäre es sehr wünschenswert gewesen, sich den Daten nicht in erster Linie unter ergebnisorientierten Gesichtspunkten zu nähern, sondern das dort eingesetzte Instrument noch stärker daraufhin zu befragen, welche Indikatoren sich hier als relevante Kategorien einer kinderbezogenen SBE erweisen (auch bezogen auf das von ihr geforderte konzeptbasierte Vorgehen). Gerade weil ungleichheitsrelevante Fragestellungen zu den Lebensbedingungen und zur Lebensqualität von Kindern auch in anderen Surveys und Berichten (Kinder- und Jugendberichte, Bildungsberichte, Migrationsberichte, Familienberichte, Armut- und Reichtumsberichte) mit abgedeckt werden, wäre noch genauer zu bestimmen, welche Datenbestände im Rahmen einer eigenständigen SBE wünschenswert oder gar unverzichtbar sind.

Eine Abwägung dieser Frage erscheint unter den gegebenen durchaus auch spannungsreichen Anforderungen an eine SBE für Kinder nicht einfach: auf der einen Seiten sollen politikrelevante Daten bereitgestellt werden, auf der anderen Seite sollen Fragestellungen bearbeitet werden, die nur im Kontext von sozialisations- und kindheitstheoretisch ausgerichteter vertiefender Grundlagenforschung angenähert werden können. Auf der einen Seite ist für das soziale Berichtswesen ein standardisiertes, auf repräsentative Stichproben zielendes methodisches Vorgehen konstitutiv, auf der anderen Seite wird eine an Bourdieu orientierte ungleichheitstheoretische Fundierung gefordert. Diese aber ist im Rahmen von quantifizierenden Zugriffen nur bedingt realisierbar, zumindest dann, wenn mit Bourdieu anerkannt wird, dass eine Theorie der Praxis die in ihren sozialen Ort eingelassene Praxis selbst (und nicht lediglich die korrespondierenden Repräsentationen der Akteure) in den Blick zu nehmen hat. Diese strukturellen Spannungsverhältnisse hätten als Herausforderungen für die Implementierung einer SBE noch stärkere Beachtung verdient.

Trotz dieser Diskussionspunkte und offenen Fragen handelt es bei dem von Tanja Betz vorgelegten Band um eine ausgezeichnete Arbeit, die Anlass bietet über diese und andere Fragen weiter nachzudenken. Ihre ebenso kenntnisreiche wie differenzierte Erörterung einer zu implementierenden SBE für Kinder (und vor allem ihres Zuschnitts) ist dabei Akteuren auf sozialpolitischer Ebene, die sich kindheits- und ungleichtheoretisch sensibilisieren wollen ebenso zur Lektüre zu empfehlen, wie Kinder- und Ungleichheitsforschern, die nach der sozialpolitischen Relevanz ihres Forschungshandelns fragen. Darüber hinaus bieten ihre Re-Analysen des DJI-Kinderpanels aktuelle empirische Befunde zu den ungleichen Kindheiten in Deutschland wie sie derzeit durch keine andere Studie bereitgestellt werden.
Anna Brake (Augsburg)
Zur Zitierweise der Rezension:
Anna Brake: Rezension von: Betz, Tanja: Ungleiche Kindheiten, Theoretische und empirische Analysen zur Sozialberichterstattung über Kinder. Weinheim/München: Juventa 2008. In: EWR 8 (2009), Nr. 1 (Veröffentlicht am 04.02.2009), URL: http://www.klinkhardt.de/ewr/978377991544.html