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Hansjörg Biener

Die Kreuzzüge in Lehrplan und Schulbuch

• Titel vergriffen, Restexemplar aus dem Verlagsantiquariat.

Längst gelten die Kreuzzüge in Deutschland als Teil der Kriminalgeschichte des Christentums und werden sie auch in Dokumenten der großen Kirchen kritisch beurteilt. Doch wie immer sich „der Westen“ und „die Kirchen“ heute zu ihnen stellen, die Kreuzzüge bleiben ein brisanter Teil europäischer Geschichte und haben auch im kulturellen Gedächtnis islamisch geprägter Länder und im propagandistischen „Kampf der Kulturen“ eine anhaltende Wirkungsgeschichte.
Die hier vorgelegte fachwissenschaftliche, fachdidaktische und politische Analyse bayerischer Geschichtslehrpläne und -bücher des 20. und 21. Jahrhunderts zeichnet die Darstellung dieses Zusammenstoßes von Kulturen nach und trägt zugleich zu einer Geschichte des Geschichtsschulbuchs bei. Obwohl sich das Interesse an Beispielen guter Praxis immer wieder gegen schwerwiegende Beispiele schlechter Praxis durchsetzen muss, kann auch ein Beitrag zu besserer Praxis bei der Darstellung der Kreuzzüge geleistet werden.

Auf der Tagung der Gesellschaft in Brno (Tschechische Republik) wurde am 28. September 2013 erstmalig der Arsen-Djurović-Preis für historische Schulbuchforschung verliehen. Das von Milica Djurović, der Witwe des verdienten Schulbuchforschers Arsen Djurović (1959–2011), gestiftete Preisgeld erhielt Privatdozent Dr. Hansjörg Biener für seine Monographie "Die Kreuzzüge in Lehrplan und Schulbuch. Eine fachwissenschaftliche, fachdidaktische und politische Analyse bayerischer Geschichtslehrpläne und -bücher des 20. und 21. Jahrhunderts"
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2011. 467 Seiten, kartoniert
ISBN 978-3-7815-1824-7
39,90 EUR