EWR 18 (2019), Nr. 5 (November/Dezember)

Doppelrezension zu Einführungen in die Theorien der Sozialen Arbeit

Peter Hammerschmidt / Kirsten Aner / Sascha Weber
Zeitgenössische Theorien Sozialer Arbeit
2. Auflage
Weinheim: Beltz Juventa 2017
(232 Seiten; ISBN 978-3-7799-6026-3; 19,95 EUR)
Philipp Sandermann / Sascha Neumann
Grundkurs Theorien der Sozialen Arbeit
Stuttgart / München: UTB / Ernst Reinhard Verlag 2018
(238 Seiten; ISBN 978-3-8252-4948-9; 19,99 EUR)
Zeitgenössische Theorien Sozialer Arbeit Grundkurs Theorien der Sozialen Arbeit Die Theoriedebatte in der Sozialen Arbeit hat Hochkonjunktur. Zumindest könnte man zu dieser Schlussfolgerung kommen, wenn man von der Anzahl der Publikationen ausgeht, die die Theorien der Sozialen Arbeit vorstellen und diskutieren. Zugleich finden gerade einführende Bücher häufig – zu Unrecht – keine angemessene fachliche Diskussion. Aus diesem Grund setze ich mich mit zwei aktuellen Publikationen auseinander: In beiden Büchern wird der Anspruch herausgestellt, in die Theorien der Sozialen Arbeit einzuführen. Sie können somit als Lehrbücher kategorisiert werden, welche sich an Anfänger*innen des Faches richten. Zugleich können Einführungen in die Theorien jedoch immer auch anders gelesen werden: Jede Diskussion von Theorien ist an sich schon wieder eine Theoretisierung und in diesem Sinne sind beide Bücher nebenbei auch Diskussionsbeiträge in der Theoriedebatte. Die Bücher können also mit ganz unterschiedlichen Erwartungen konfrontiert werden, denen vermutlich kaum gleichzeitig entsprochen werden kann.

Hinsichtlich des Aufbaus der beiden Bücher überwiegen auf den ersten Blick die Gemeinsamkeiten: Beide beginnen mit einer Verortung der Perspektive der Autor*innen, woran sich eine Auseinandersetzung mit Theorien im Allgemeinen sowie insbesondere mit der Debatte um Theorien der Sozialen Arbeit anschließt und diese insbesondere auch in historischer Perspektive betrachtet wird. Anschließend daran und im Mittelpunkt stehen jeweils aktuelle Theorien der Sozialen Arbeit. Dieser Auseinandersetzung wird in beiden Büchern auch der größte Anteil gewidmet. Nachstehend dazu erfolgt jeweils eine Diskussion und Darstellung in theorievergleichender Perspektive.

In beiden Büchern wurde sich dafür entschieden, die einzelnen Theorien für sich stehend zu diskutieren. Auf dem ersten Blick führt dies dazu, dass die Inhaltsverzeichnisse repetitiv wirken. Bei Hammerschmidt, Aner und Weber werden die vorgestellten Theorien mit der Formulierung „Soziale Arbeit als …“ (Theorie der Jugendhilfe, Instanz sozialer Kontrolle und Agentur sozialer Innovationen, tertiäre Erziehung, Herrschaftssicherung, ‚Revolutionäre Praxis‘, vergesellschaftliche Sozialisationsarbeit, Hilfe zur Lebensbewältigung, Rekonstruktion von Subjektivität, Menschenrechtsprofession, Inklusionsvermittlung, stellvertretende Deutung, Nutzertheorie Sozialer Arbeit, Theorie Postmoderner Sozialer Arbeit) überschrieben. Bei Sandermann und Neumann beginnen alle zehn Kapitel zu den Theorien mit der Formulierung „Theorie der/des…“ (industriegesellschaftlich gerahmten Erziehungswirklichkeit, Alltags- und Lebensweltorientierung, Unterstützung zur Lebensbewältigung, Dienstleistungsorientierung, reflexiven Sozialpädagogik, des sozialpädagogischen Diskurses, der organisierten Hilfe, Funktionssystems sozialer Hilfe, Regierungshandelns, intervenierenden Sozialpolitik). Dies ist zunächst einmal ein ästhetischer Einwand, wichtiger ist, dass durch diese Präsentation alle Theorien auf die gleiche formale Ebene gehoben werden: Formal wird damit nicht der Versuch unternommen, theoretische „Verwandtschaften“, „Nähen“ und gemeinsame theoretische Bezugspunkte bereits in der Gliederung zum Ausdruck zu bringen und damit schon in der Struktur der Publikation eine Form von Systematisierung vorzunehmen.

Während der Aufbau der Bücher ähnlich ist, unterscheiden sich die eingenommen Perspektiven: Bei Hammerschmidt, Aner und Weber wird sehr deutlich, dass das Buch aus der Auseinandersetzung mit den Theorien in der akademischen Lehre selbst entstanden ist. Die Autor*innen präsentieren sich als erfahrene und kundige Expert*innen auf dem Gebiet, die nicht verlegen sind eigene Positionen zu vertreten und aus ihrer Perspektive heraus auch Kritik zu formulieren. Einsteiger*innen werden so in den Diskurs um die Theorien aus der Perspektive der Autor*innen eingeführt. Für erfahrenere Leser*innen, die ggf. eigene theoretische Lesarten entwickelt haben, mag dies dazu führen, dass sie nicht jeder Positionierung der Autor*innen zustimmen mögen. Das Buch kann so vielleicht am ehesten als eine Einladung zur Diskussion im Kontext eines imaginierten Seminars gelesen werden.

Der Ton bei Sandermann und Neumann ist hingegen ein anderer: Sie sind entschieden weniger daran interessiert, die Theorien der Sozialen Arbeit aus einer eigenen Position zu diskutieren und zu bewerten, sondern sind stets um Neutralität bemüht, um den Theoriediskurs in den forscherischen Blick nehmen. Das Buch selbst ist offensichtlich als Lehrbuch konzipiert, zugleich wird aber deutlich, dass die Beschäftigung Teil eines umfassenderen Forschungsprojekts ist, dessen ‚empirischer‘ Gegenstand die Theorien der Sozialen Arbeit sind. Den forscherischen Charakter erhält das Buch insbesondere dadurch, dass die Autoren eine klare Untersuchungsperspektive formulieren und hier besonders großen Wert auf die erkenntnistheoretischen Perspektiven der jeweiligen Theorien legen. Das Buch von Sandermann und Neumann stellt damit vielleicht vor allem eine Einladung dar, an den Forschungsergebnissen eines umfangreichen Projekts zu den Theorien der Sozialen Arbeit teilzuhaben und diese zu diskutieren.

Vor dem Hintergrund der jeweilig eingenommenen Perspektive wird auch die Auswahl der betrachteten Theorien unterschiedlich vorgenommen. Hammerschmidt, Aner und Weber begründen ihr eigenes Verständnis von Theorien der Sozialen Arbeit, in dem sie nicht nur ihren Theoriebegriff, sondern ausführlicher insbesondere auch ihr Verständnis von Sozialer Arbeit skizzieren. Für sie zeichnen sich Theorien dadurch aus, dass sie zur „Erklärung einer Sache – hier der Sozialen Arbeit – dienen können“ (S. 50). Sie formulieren dabei, dass „kein Mangel an […] normativen Orientierungen“ in der Sozialen Arbeit herrsche, wohl aber an „nüchternen Analysen“. Die damit zentral gesetzte Perspektive (Theorien als Erklärungen über die Soziale Arbeit) ist wohl die inklusivste Form der Auswahl. Zugleich stellt sich die Frage, welche Theorie der Sozialen Arbeit, von sich selbst nicht behauptet auch zu Erklärung der Sozialen Arbeit beizutragen – selbst jene, die auch zu normativ gehaltvollen Positionierungen befähigen wollen, konfrontieren sich schließlich mit diesem Anspruch. Aus diesem Grund bleibt letztlich doch unklar, wie die Autor*innen zur tatsächlichen Auswahl kommen. Während die Darstellung der ausgewählten Theorien plausibel zeigt, was aus ihrer Perspektive die jeweiligen Einzeltheorien relevant macht, bleibt unklar warum sie andere Theorien von der Diskussion ausgeschlossen haben. So werden beispielsweise lebenswelt- und alltagstheoretische Positionen von ihnen ausgeschlossen, die genauen Gründe dafür bleiben jedoch unklar.

Sandermann und Neumann, als Beobachter des Theoriediskurses, begründen ihre Auswahl damit, dass sie ein „Panorama verschiedener, regelmäßig als relevant markierter Theorien der Sozialen Arbeit“ (S. 48) erstellen wollen. Das Kriterium „regelmäßig als relevant markiert“ verschiebt somit die Auswahl an den Diskurs um Theorien der Sozialen Arbeit. Dies passt zur Gesamtkonzeption des verfolgten Projekts, zugleich bleibt jedoch auch hier unklar, wie die Auswahl konkret erfolgt und wie von ihnen bestimmt wird, was überhaupt zum Diskurs gehört. Bei genauerer Betrachtung fällt so ins Auge, dass eine ganze Reihe von Ansätzen die anderenorts als Theorien der Sozialen Arbeit verhandelt werden, von Sandermann und Neumann nicht berücksichtigt werden.

Jenseits dieser Anmerkungen hinsichtlich der Begründung der Auswahl, erscheinen in beiden Fällen die letztlich ausgewählten Theorien, so wird dann spätestens auch in den Einzelkapiteln selbst deutlich, als relevant für den Diskurs um Theorien der Sozialen Arbeit.

Beide Bücher formulieren den Anspruch, dass sie die Theorien systematisch in den Blick nehmen. In beiden Fällen spiegelt sich dies darin, dass an jede der Theorien die gleichen Fragen gerichtet werden. Im Fall von Hammerschmidt, Aner und Weber wird für jede Theorien zunächst eine „Definition und Gegenstandsbestimmung“ vorgenommen, anschließend den oder die zentralen „Vertreter“ eingeführt, um dann im Hauptteil die „Kernaussagen“ der jeweiligen Theorie zu betrachten. Abgeschlossen wird die inhaltliche Darstellung jeweils mit einer Betrachtung von „Grenzen und offenen Fragen“. Im Anschluss an diesen Hauptteil, nehmen die Autor*innen eine vergleichende Perspektive ein und betrachten die erkenntnis- und wissenschaftstheoretischen Bezugspunkte, die Ausgangspunkte und Ziele, die Normativität sowie der Handlungsfeldorientierung und Adressat*innen. An dieser Stelle irritiert zuweilen, dass die Kritiken der Autor*innen an die Theorieentwicklung als Einheit formuliert werden. Dies wird unter anderem deutlich in der Formulierung: „Dass die AdressatInnen nur selten und überwiegend indirekt in den Blick kommen, lässt auf die Selbstreferenzialität der sozialpädagogischen Theorieentwicklung schließen“ (S. 215). Dies verwundert da einige der Einzeltheorien die Adressat*innen nicht nur in den Blick nehmen, sondern in ihr Zentrum rücken (Subjekttheoretische Verortungen, Bewältigungstheoretische Ansätze, Dienstleistungstheorie). Das Problem scheint hier vielmehr darin zu liegen, dass die Autor*innen versuchen die sozialpädagogische Theoriebildung insgesamt zu umreißen und dann auch zu kritisieren. Auch wenn dies für die sozialpädagogische Theoriediskussion nicht uninteressant ist, erscheint sie hier zu direkt und zu wenig abstrakt angelegt.

Sandermann und Neumann formulieren in ihrem Grundkurs, dass sie explizit nicht daran interessiert sind, Theorien lediglich inhaltlich zusammenzufassen. Sie analysieren in ihrem Hauptteil die Theorien vielmehr mit drei zentrale Fragen: „Welches Erkenntnisziel formuliert die Theorie?“, „Wo und wie beobachtet die Theorie Soziale Arbeit und auf welchen Vorannahmen werden diese Beobachtungen aufgebaut?“, „Was identifiziert die Theorie als Praxis der Sozialen Arbeit?“ (S. 70). Die Theorien der Sozialen Arbeit werden damit aus einer Perspektive analysiert, die als einzige theoretische Prämisse nennt, dass sie die Theoretisierungen der Theorien der Sozialen Arbeit nachvollziehen und beschreiben will.

Diese Neutralität halten die Autoren weitgehend durch und überschreiten diese selbst gesteckte Beschränkung nur gelegentlich (z. B. in ihrer Kritik der Theorie des Regierungshandelns). Zuweilen kommt ihnen dabei jedoch der Inhalt der jeweiligen Theorien aus dem Blick. Deutlich wird dies im Kapitel, dass sie als „Theorie des sozialpädagogischen Diskurses“ überschrieben haben und in dem sie sich ausschließlich auf die von Michael Winkler vorgelegte Theorie der Sozialpädagogik beziehen. Sie referieren hier überwiegend die Ausführungen zum sozialpädagogischen Diskurs, in denen „die Möglichkeit einer Theorie der Sozialpädagogik“ reflektiert wird und damit die erkenntnistheoretische Reflexion darüber, wie man zu einer Theorie der Sozialpädagogik kommen kann. Die Theorie selbst steckt bei Winkler jedoch in der Theoretisierung des Begriffs des Subjekts sowie des sozialpädagogischen Orts. Beide Begriffe werden bei Sandermann und Neumann zwar auch erwähnt, sie geraten jedoch durch die Konzentration auf die erkenntnistheoretischen Prämissen und die Form der Theorie weitgehend aus dem Blick. In den anderen Kapiteln fällt die Analyse der erkenntnistheoretischen Fragen nicht so stark mit der Darstellung der zentralen inhaltlichen Positionen auseinander, was zuweilen auch daran liegen kann, dass bei den anderen Theorien schlicht nicht so ausführliche explizite Darstellungen der erkenntnistheoretischen Perspektive vorliegen und diese daher stärker am Inhalt der Theorien herausgearbeitet werden müssen. An den Hauptteil anschließend nehmen auch Sandermann und Neumann eine vergleichende Betrachtung vor. Sie betonen, dass für sie nicht das was der jeweiligen Theorien im Zentrum steht, sondern vielmehr wie sie dies tun. Dabei präsentieren sie sowohl zentrale Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten der Theorien, vor dem Hintergrund wie sie aufgebaut sind. Damit wird zwar hinsichtlich des Grundkurs-Anspruchs eine Leerstelle gelassen, zugleich legen sie damit eine Verdichtung vor, die überzeugt und über die üblichen Einführungen hinaus geht.

Die beiden Bücher sind beide gut geschrieben und lassen sich angenehm lesen, wohlgleich sie ihren einführenden Charakter nicht unbedingt dadurch erhalten, dass sie komplexe Zusammenhänge runterbrechen oder eine besonders einfache Sprache verwenden und dabei den Gegenstand simplifizierend darstellen. Es wird in beiden Fällen scheinbar davon ausgegangen, dass Studierenden, intellektuelle Anstrengungen nicht erspart werden können und sollten. Ihren Lehrbuchcharakter erhalten die Bücher vor allem dadurch, dass sie deutlich didaktischer gestaltet sind und jeweils zusätzliche Hinweise beinhalten.

So finden sich bei Hammerschmidt, Aner und Weber zu den jeweiligen Theorien sehr gut sortierte Literalturlisten mit (kürzeren) Schlüsseltexten sowie Hauptpublikationen zu den jeweiligen Theorien – diese Zusammenstellung stellen sicherlich eine wertvolle Fundgrube für weitere Auseinandersetzungen dar. Darüber hinaus wird jede Darstellung durch einen kurzen „Steckbrief“ abgerundet, der die jeweiligen Theorien in Stichworten skizziert. Zuweilen irritierend für ein Lehrbuch wirken die Fußnoten, die sowohl zahlreich eingesetzt werden (es sind insgesamt über Einhundert), zuweilen sehr ausführlich ausfallen und in denen sich unterschiedliche Arten von Kommentierungen, Ergänzungen und Zusatzinformationen finden.

An diesem Punkt macht der Grundkurs von Sandermann und Neumann einen konzeptionell konsequenteren Eindruck. Bei ihnen finden sich kurze Zusammenfassungen, Definitionen, Beispiele, Literaturempfehlungen sowie Übungsaufgaben graphisch jeweils unterschiedlich abgesetzt und klar unterteilt in kleinen Infokästchen präsentiert. Diese Zusatzinformationen beeindrucken dadurch, dass sie durchdachte und präzise Informationen an den jeweiligen Stellen enthalten. Studierende werden m.E. gerade die klaren Definitionen als sehr hilfreich empfinden. In diesen zeigt sich aber auch sehr deutlich der Kompromiss, den die Autoren finden mussten: Während sie im Buch ansonsten immer wieder drauf hinweisen, dass jede Definition von einer theoretischen Perspektive abhängt, formulieren sie hier eindeutige Definitionen, in denen die Abhängigkeit von der theoretischen Perspektive der Autoren nicht weiter thematisiert werden.

Wenn Studierende in den Bachelor-Studiengängen der Sozialen Arbeit eines der beiden Bücher als Grundlage und Ausgangspunkt ihrer Auseinandersetzung mit den Theorien der Sozialen Arbeit nehmen, gibt es keinen Grund zur Sorge um das theoretische Fundament ihres fachlichen Wissens. Im Gegenteil: Mit der Lektüre wäre für die Studierenden ein mehr als nur ordentlicher Grundstein zur eigenständigen Auseinandersetzung mit Theorien der Sozialen Arbeit gelegt. Unter dem Strich kann von einführenden Werken wohl kaum mehr erwartet werden.
Darüber hinaus stellen die beiden Bücher für die Vorbereitung von Lehrveranstaltungen zu den Theorien der Sozialen Arbeit wertvolle Referenzwerke dar. Die jeweiligen Darstellungen zu den einzelnen Theorien laden zur Auseinandersetzung ein und ermöglichen so kritische Diskussionen. Insbesondere die ausgewiesenen Schlüsseltexte und weiterführende Literaturhinweise zu den Theorien stellen in Kombination mit oder auch unabhängig von den Ausführungen der Autor*innen eine Ressource dar.

Der Wert für die Fachdebatte um die Theorien der Sozialen Arbeit, liegt bei den Büchern meines Erachtens nicht darin, dass sie jeweils vollumfänglich überzeugen und allen Erwartungen gerecht werden können, sondern vor allem darin, dass sie aus ihrer jeweiligen Perspektive, pointierte Beiträge zu den jeweiligen Theorien vorlegen und dabei zugleich auch die Diskussion über die Art und Weise der Debatte um Theorien befruchten. Auch wenn Hammerschmidt, Aner und Weber einen geteilten Ort der Theoriedebatte in der Sozialen Arbeit vermissen, erscheinen mir beide Bücher doch als Teil dieser Debatte. Vor allem, wenn man wie Sandermann und Neumann formulieren, neben der Theorieproduktion auch das aufräumen, aussortieren und bewahren zum Theoriediskurs zählt, können die beiden vorgelegten Bücher, als wertvolle Beiträge in der Theoriedebatte verstanden werden.
Holger Schoneville (Dortmund)
Zur Zitierweise der Rezension:
Holger Schoneville: Rezension von: Peter Hammerschmidt, Arne Kirsten, Sascha Weber: Zeitgenössische Theorien Sozialer Arbeit, 2. Auflage. Weinheim: Beltz Juventa 2017 und Philipp Sandermann, Sascha Neumann: Grundkurs Theorien der Sozialen Arbeit. Stuttgart/München: UTB/Ernst Reinhard Verlag 2018 In: EWR 18 (2019), Nr. 5 (Veröffentlicht am 18.12.2019), URL: http://www.klinkhardt.de/ewr/978377996026.html