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Simone Danz

VollstÀndigkeit und Mangel

Das Subjekt in der SonderpÀdagogik

Nicht die zu integrierenden, sondern die Integration leistenden Individuen sind Ausgangspunkt dieser Arbeit, die der Frage nachgeht, warum Behinderung kulturell als Andersheit im Sinne von Mangel und UnvollstÀndigkeit verstanden wird.
Es wird untersucht, inwieweit die besonderen Konstituierungsbedingungen des Subjektes in Zusammenhang mit sinn-produzierenden Systemen stehen und wie die Zugehörigkeit zur Kategorie der Behinderten dabei als „nicht normal“ angesehen wird. Über die Rekonstruktion entwicklungspsychologischer, psychoanalytischer, philosophischer und sozialpsychologischer
Texte wird ein TheoriegerĂŒst bereit gestellt, auf dessen Grundlage eine Analyse von subjektiven NormalitĂ€tskonstruktionen im Prozess der Subjektwerdung und ihre gesellschaftliche AusprĂ€gung in Anerkennungspraxen erfolgt.
Die theoretische Analyse wird ergÀnzt durch eine Befragung von FachkrÀften in der Behindertenhilfe, die signifikante Unterschiede zwischen den NormalitÀtsanforderungen und -erwartungen an sich selbst und an die Klientel der Befragten zeigt.
Perspektiven sonderpÀdagogischer Forschung
herausgegeben von Christian Lindmeier, Birgit LĂŒtje-Klose und Vera Moser
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2015. 216 Seiten, kartoniert
ISBN 978-3-7815-2043-1
39,90 EUR
Dieses Buch ist als eBook erhältlich:
ISBN 978-3-7815-5423-8
0,00 EUR

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